Backup, Server & Virtualisierung

Disaster Recovery für KMU: Notfallplan ohne Überbau

Nicht jedes KMU braucht ein Rechenzentrum. Aber jedes braucht einen Plan für den Ausfall.

Marco Sagerer

Disaster Recovery klingt nach Konzern. Für KMU reicht ein klarer Plan: Was ist kritisch, wie schnell muss es zurück, wer entscheidet im Ernstfall. Den Plan schreibt und pflegt dein IT-Partner. Du gibst die betrieblichen Prioritäten vor.

Was du vorgibst, nicht ausrechnest

Zwei Fragen beantwortest du als Unternehmer: Wie lange darf der Betrieb stillstehen? Wie viel Datenverlust ist noch tragbar? Für Buchhaltung und Auftragsabwicklung sind die Antworten andere als für eine Informationswebsite. Ehrlichkeit spart teure Scheinlösungen. Den Rest übersetzt der Partner in Backup-Rhythmus, Wiederherstellungswege und Abläufe.

Was im Plan stehen sollte

Welche Systeme zuerst zurück müssen, wen du anrufst (IT, Hosting, Versicherung), wie Mitarbeiter und Kunden informiert werden. Wo Zugänge dokumentiert sind und in welcher Reihenfolge wiederhergestellt wird, liegt in der Verantwortung des Partners. Du prüfst einmal im Jahr: Haben wir das schriftlich in verständlicher Form, und hat jemand den Restore in den letzten Monaten wirklich probiert?

Siehe Backup & Recovery, Backup testen, Server oder Cloud, Kontakt.

Häufige Fragen

Brauchen wir ein zweites Rechenzentrum?

Nicht jede Firma. Manche brauchen saubere Offsite-Backups und klare Abläufe. Andere echte Redundanz. Das entscheidet der Partner anhand eures Betriebs, nicht du anhand einer Feature-Liste.

Ist die Cloud automatisch Disaster Recovery?

Nein. Cloud ohne Plan ist nur ein anderer Standort für Chaos. Plan und Tests gehören zum Betrieb.

Notfallfähigkeit einordnen

Im Gespräch klären wir, was bei euch kritisch ist und wie schnell es wieder laufen muss.