Backup, Server & Virtualisierung

Backup testen: Warum Sicherung allein nicht reicht

Ein Backup, das nie wiederhergestellt wurde, ist eine Hoffnung. Kein Plan.

Marco Sagerer

Viele Firmen haben ein Backup. Weniger haben kürzlich wiederhergestellt. Genau dazwischen liegt das Risiko. Du musst keine Restore-Übung selbst durchführen. Du solltest regelmäßig eine verständliche Bestätigung bekommen, dass es funktioniert.

Sicherung ist nicht Wiederherstellung

Jobs können grün sein und trotzdem unbrauchbare Daten schreiben. Oder die einzige Kopie liegt auf demselben System, das ausfällt. Ein Restore-Test macht aus Hoffnung einen Beleg. Für dich als Chef ist das der Unterschied zwischen „wir haben was gebucht“ und „wir können Montag wieder arbeiten“.

Was du von deinem Partner verlangen darfst

Regelmäßig zeigen, dass Wiederherstellung funktioniert: einzelne Dateien, ein kritischer Dienst, realistische Dauer. Wichtiger als der Test selbst ist, dass jemand die Schritte kennt, ohne improvisieren zu müssen, wenn der Druck hoch ist.

InfraQ: Backup & Disaster Recovery. Weiter: Disaster Recovery, Ransomware-Vorsorge, Erstanalyse.

Wie oft reicht dir als Chef die Bestätigung?

Mindestens so oft, dass Fehler auffallen bevor der Ernstfall kommt. Nach größeren Umbauten extra testen. Einmal jährlich schriftlich bestätigt ist für viele KMU ein guter Mindeststandard. Ob der Test im Detail monatlich oder quartalsweise läuft, regelt der Betrieb.

Häufige Fragen

Reicht die Cloud-Kopie?

Nur wenn Wiederherstellung getestet ist und du weißt, wie schnell ihr wieder arbeitet. Das bestätigt der Partner, nicht die grüne Ampel in der Konsole.

Wer sollte den Test machen?

Der, der im Notfall auch wiederherstellt. Ideal dokumentiert und wiederholbar. Das ist Betriebsaufgabe, nicht Chefsache am Wochenende.

Backup-Situation prüfen

Wir ordnen ein, was gesichert wird und ob Wiederherstellung realistisch ist.